24 kleine Türen. Hinter jeder liegen zwei Minuten, in denen du dir selbst wieder zuhörst.
Der Tag war voll. Du hast alles erledigt, nichts liegen lassen, allen geholfen. Und trotzdem sitzt du abends auf dem Sofa und da ist diese Leere, für die es keinen Grund gibt. Jedenfalls keinen, den du benennen könntest.
Du bist nicht undankbar. Du bist auch nicht zu empfindlich. Der volle Tag ist selten das Problem. Die Frage ist, wie viel davon sich wirklich richtig angefühlt hat. Manche Dinge geben dir Energie zurück. Andere ziehen sie leise ab, auch wenn sie vernünftig waren.
Es gibt kein falsches Design.
Nur ein ungelebtes.
Mit dir ist alles in Ordnung. Es gibt nur ein Leben, das noch nicht ganz zu dir passt. Und den Unterschied zwischen beidem spürst du nicht im Kopf, sondern im Bauch, lange bevor du ihn erklären kannst.
In diesen vierundzwanzig Tagen geht es um die eine Beziehung, von der alle anderen abhängen: die zu dir selbst. Wenn die stimmt, wird vieles leichter, was mit anderen Menschen zu tun hat. Mit deiner Familie, mit Kolleginnen, mit Freundinnen. Nicht weil du an ihnen arbeitest, sondern weil du endlich weißt, was du brauchst und was dir guttut.
Der Kalender hat einen Bogen. Er fängt leise an und wird mit jedem Tag ein bisschen persönlicher.
Warum du abends leer bist. Der Unterschied zwischen erschöpft und ausgelaugt. Warum Veränderung nie am Willen scheitert. Alltagsnah, ohne ein einziges Fachwort.
Echte Geschichten von Menschen, die genau da standen, wo du gerade stehst. Dazu kleine Übungen, die in fünf Minuten passen. Nichts, was du abarbeiten musst.
Du lernst mich kennen, nicht als perfekte Expertin, sondern als Mensch. Und es gibt eine kleine offene Runde, in der du fragen darfst und ich zuhöre.
Drei Fragen für deinen ehrlichen Jahresrückblick. Und ein Satz, den du mitnimmst: Dein Bauch war nie das Problem. Er war immer die Antwort.
Ich rede hier nicht von einem Podest herab. Mit fünfzig habe ich gekündigt und den Sprung in die Selbständigkeit gewagt, mit allem, was dazugehört: Zweifel, Geldsorgen, schlaflose Nächte. Ich habe eine Scheidung gemeistert, ein Haus umgebaut, noch einmal neu geliebt.
Ich weiß, wie es sich anfühlt, an einer Wegkreuzung zu stehen und nicht zu wissen, ob man springen soll. Genau deshalb sitze ich heute Menschen gegenüber, die vor ihrer eigenen Kreuzung stehen. Auf Augenhöhe, nicht als Besserwisserin. Über zweihundert Menschen habe ich inzwischen begleitet.


Trag dich ein und halte dir die 24 Türen frei.
Ich habe dir gerade eine Mail geschickt, in der dein persönlicher Link steht. Leg ihn dir am besten gleich als Lesezeichen an.
Zwei Minuten von mir zur Begrüßung. Du kannst sie gleich hier hören.
Nichts angekommen? Schau einmal im Spam-Ordner nach und hol die Mail dort heraus, dann landet sie im Dezember richtig.